Unser neues Projekt 2026: Moldau
Seit 1. April 2026 läuft unser neues Projekt in Moldau: Wir sammeln Interviews, führen eine Bildungs- und Begegnungsreise nach Krakau/Auschwitz/Berlin durch und entwickeln eine Ausstellung.
Seit 1. April 2026 läuft unser neues Projekt in Moldau: Wir sammeln Interviews, führen eine Bildungs- und Begegnungsreise nach Krakau/Auschwitz/Berlin durch und entwickeln eine Ausstellung.
Die neueste Online-Ausstellung zum Völkermord an Rom:nja gibt einen Überblick über Hintergründe und Zeitzeugeninterviews auf dem Teil des von den deutschen Faschisten besetzten Gebiets der Sowjetunion in Belarus, Russland, der Ukraine und Moldau sowie Rumänien.
Wir laden 10 junge Leute im Rahmen eines internationalen Projektes ein, Webinare und Workshops zu den Themen Roma-Genozid und Erstellung von Kurzvideos zu besuchen. Enthalten ist eine Exkursion nach Vilnius/Litauen, wo wir uns mit Teams von dort und aus Belarus austauschen.
Eine Reise nach Belarus ist kein alltägliches Unterfangen und recht kompliziert geworden – dennoch
nahmen 10 Studierende und Roma-Aktivist:innen aus Deutschland vom 30. 9. bis 7. 10. an einem
Austauschprogramm in Belarus teil. Unsere dortige Partnerorganisation, die Belarusische Roma-
Diaspora (die größte Selbstorganisation der Minderheit in Belarus) hatte ein umfangreiches
Programm zusammengestellt. Hauptthema waren dabei die Erinnerung an den Roma-Genozid
während des Zweiten Weltkrieges und die Situation von Roma in Belarus heute.
Konferenz am 22/23. Oktober 2022 in Chişinău
An den Rom:nja-Genozid erinnern – Gegen Rassismus kämpfen
Roma-Organisationen und NS-Opferverbände mehrerer Staaten aus Osteuropa fordern eine rasche Anhebung der Entschädigungen für Roma, die den Genozid während des Zweiten Weltkrieges überlebt haben.
Die Bereitwilligkeit zur Aufnahme von Flüchtenden aus der Ukraine und die flexible Bereitstellung von notwendigen Ressourcen ist beispiellos. So soll es sein – und zwar für alle! Doch Rassismus als strukturelle Gewalt wirkt in jeder Situation. In Zeiten der Flucht hat diese Gewalt existenzielle Folgen ….
Der sogenannte Auschwitz-Erlass Himmlers vom 16. Dezember 1942 bildete die Grundlage für die Deportation der Sinti:zze und Rom:nja nach Auschwitz-Birkenau und damit auch für den Völkermord. ….
Der 20-Jährige Nikos Sampanis und seine zwei jüngere Verwandte versuchten in der Nacht von Freitag auf Samstag in einem gestohlenen Fahrzeug vor der Polizei zu fliehen, als diese über zwanzig Schüsse auf den Wagen feuerte – und zwar nicht auf die Reifen, sondern auf die Insassen. ….